Bosnien-Herzegowina

Deutsche Minderheit in Bosnien-Herzegowina

Kein Mitglied der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN)

In Bosnien und Herzegowina existiert wahrscheinlich nur noch eine verschwindend geringe Zahl von Deutschstämmigen, die jedoch in aktuellen Volkszählungen als solche nicht mehr ausgewiesen wird. Frühere Orte erheblicher Siedlung waren:
Dubrava (Königsfeld), Nova Topola (Windthorst), Prosara (Hohenberg/Hindenburg), Zenica (Senitza) und Žepče.


Die deutschsprachige Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina gehört wie in Serbien zur Gruppe der Donauschwaben, die nach den Siegen der Habsburger über die Osmanen unter anderen Regionen auch im Banat und in der Batschka angesiedelt wurden. Der Vernichtungskrieg, den das nationalsozialistische Deutschland gegen Jugoslawien geführt hat, erklärt die Verfolgungen, denen sich auch die Angehörigen der  deutschsprachigen Volksgruppe in Bosnien-Herzegowina ausgesetzt sahen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der deutschen Bevölkerung vertrieben. Unter Androhung von Strafen durfte im Tito-Jugoslawien die deutsche Sprache nicht benutzt werden. Zusätzlich zum Sprachverbot waren die Deutschen ständigen Repressionen ausgesetzt, sodass eine Aussiedlung in die Bundesrepublik oftmals der einzige Ausweg war, den Entbehrungen zu entkommen.
(Quelle: Wikipedia, BMI)

Deutsche Botschaft Sarajewo
http://www.sarajewo.diplo.de/Vertretung/sarajewo/de/Startseite.html

Aktuelles

Deutschland unterstützt Erneuerbare Energie in Bosnien und Herzegowina mit 48 Millionen Euro

Am Dienstag, den 26. Mai 2015, unterzeichneten der deutsche Botschafter, Christian Hellbach, und der Finanzminister von Bosnien und Herzegowina, Vjekoslav Bevanda, ein Regierungsabkommen zur Finanziellen Zusammenarbeit. Mit diesem Abkommen werden Bosnien und Herzegowina vergünstigte Darlehenskredite und Zuschüsse in Höhe von 48 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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Schüleraustausch mit Bosnien und Herzegowina

Anfang des Schuljahres 2014/2015 wurde das sehr erfolgreiche Schüleraustauschprogramm "Latin Bridge" ins Leben gerufen, organisiert durch die Stiftung "Schüler helfen Leben", unterstützt durch das Auswärtige Amt, die deutsche Botschfaft Sarajewo und die Europäische Union. Bisher haben ca. 1.000 Jugendliche aus Deutschland und anderen EU-Mitgliedsstaaten an Begegnungen mit Gleichaltrigen aus Bosnien und Herzegowina teilgenommen.

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Bosnien und Herzegowina ist "sicherer Herkunftsstaat"

Seit der Aufhebung der Visumspflicht für Mazedonien und Serbien (2009) sowie Bosnien und Herzegowina (2010) ist die Zahl der Asylanträge aus diesen Staaten in Deutschland deutlich angestiegen. Durch die zahlreichen Anträge entstehen in Deutschland erhebliche Kosten, sowohl für das Verfahren als auch für die Unterbringung und Versorgung der Asylsuchenden.

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Deutschland unterstützt die Vernichtung überzähliger Munition in Bosnien und Herzegowina

Am 07.April 2015 unterzeichneten Dr. Christian Hellbach, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, und Frau Zahira Virani, amtierende stellvertretende Repräsentantin der UNDP in Bosnien und Herzegowina den Zuwendungsvertrages für das UNDP-Projekt „Urgent Action on Ammunition Destruction in Bosnia and Herzegovina (EXPLODE +)“.

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Offizielle Dokumente

Deutsche Minderheit in Bosnien und Herzegowina